Radfahren in der dunklen Jahreszeit – eine Herausforderung für alle Beteiligten!

Dem unbeschwerten Fahrradfahren stehen in den Herbst- und Wintermonaten einige Faktoren im Wege. Nicht nur die Dunkelheit, sondern auch Nässe und Kälte müssen berücksichtigt werden. Gerade an Orten mit Baustellenbeschilderung, Umleitungen und Warnleuchten, wie sie derzeit auch im Fahrradmodellquartier zu finden sind, gilt es, ein wachsames Auge und die richtige Ausstattung zu haben.

Für Verkehrsteilnehmende im Auto oder zu Fuß ist es von großer Bedeutung, dass Fahrräder gut sichtbar sind. Gesetzeskonform verhält sich, wer eine einsatzbereite Frontleuchte mit weißem Reflektor und eine rote Rückleuchte am Fahrrad befestigt hat. Zusätzlich sollten Reflexstreifen an den Reifen oder Reflektoren an den Speichen sowie gelbe Reflektoren an den Pedalen nicht fehlen. Die Frontlampe sollte dabei so eingestellt sein, dass die Mitte des Lichtkegels etwa zehn Meter vor dem Rad auf die Straße fällt. Das verhindert auch, dass andere Verkehrsteilnehmende bei einer zu hohen Justierung der Lampe geblendet werden. Feuchtes Laub oder Glätte stellen eine erhebliche Rutschgefahr dar – fünf Minuten früher losfahren, etwas weniger Tempo und eine Reduktion auf den Mindestluftdruck der Reifen zur Vergrößerung der Auflagefläche tragen zu einem sichereren Fahren bei. Die Benutzungspflicht der Radwege entfällt, sollten diese nicht von Schnee und Laub befreit sein.

Der obligatorische Fahrradhelm kann im Ernstfall vor größeren Verletzungen schützen, aber auch helle und reflektierende Kleidungsstücke sowie klassische Warnwesten haben eine große Wirkung bei kniffligen Situationen im Straßenverkehr und können Unfälle verhindern. Abschließend bleibt zu sagen: Die wohl wichtigste Voraussetzung für ein sicheres Fortbewegen innerhalb der Stadt bleibt auch in der dunklen Jahreszeit ein rücksichtsvolles Fahrverhalten aller Beteiligten.

 

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